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Dein größter Fehler wird deine zukünftige politische Arbeit kann sein,
wenn du Demokratie, wie es im Grundgesetz steht, nicht leben kannst oder darfst.
Dort steht im Artikel 3 des Deutschen Grundgesetz
- Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
- Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
- Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Im Punkt 3 werden explizit politischen Anschauungen genannt. Jeder kann sich nach seinem Lebensglück an einer politischen Partei, die nicht verboten bzw. die zugelassen ist, Mitglied werden und aktiv mitarbeiten. Es ist also explizit gewollt, dass es mehrere / viele Parteien mit unterschiedlichen Inhalten gibt.
Nicht jedes Mitglied einer „älteren Partei“ (Hinweis zu dem Begriff siehe unten) kann jedoch verstehen, dass es viele neue Parteien gibt. Diese entstehen (übrigens in vielen Ländern), weil Bürger des Landes nicht mehr mit der Politik der Regierung oder der „älteren Parteien“ übereinstimmt.
Durch die derzeitige (2025/2026) Bundes-Regierung aus CDU und SPD (aber auch durch die vorherige Ampel-Regierung) und deren „Dienstleistung“ gegenüber sein Bürgern sind sehr viele Menschen unglücklich geworden und suchen sich andere Parteien. Die SPD hat zudem ihre „Arbeiter“ verloren, denn es gibt kaum noch Arbeiter, wie früher. Selbst Fließbandarbeiter bei VW haben heute keine schmutzige Arbeit mehr und verdienen sehr gutes Geld.

Und so gibt es auch in der Kommunalpolitik Umschwünge, denn auch hier gibt es neue Parteien oder Wählergemeinschaften.
Und dann könnten 2 Dinge passieren:
- Dein langjähriger Freund entscheidet sich für eine Partei, der du nicht zustimmen kannst, aber trotzdem darf dabei die private Freundschaft nicht verloren gehen. Wer so handelt, ist und war nie ein Freund.
- Deine „Feindespartei“ stellt einen Antrag, die dir eigentlich gefällt, aber deine Fraktion will nicht, dass du das unterstützt, und zwar nur aus politischen und Gründen und nicht aus Logik.
Übrigens, in ostdeutschen Kommunen ist die Zusammenarbeit vieler sehr unterschiedlicher Parteien mittlerweile üblich, ohne Rücksicht auf die Partei, sondern nur im Sinne der Bürger
Umgangssprachlich, und auch in den Medien angekommen, ist der Begriff „Ältere Parteien“ oder „Alt-Parteien“, was aber nicht abwertend sein darf. Gemeint sind die Parteien, die schon vor 1933 existierten und nicht mehr aktiv sein duften, weil Nazi-Deutschland unter Hitler Parteien verboten hat, oder die nach 1949 in der Bundesrepublik gegründet oder wieder aktiviert wurden.
In der DDR gab es auch nach 1949 nur eine Partei, die SED, die nur gleichgeschaltete „Schattenparteien“ akzeptierte.
Nachdem es jahrelang im Westen Deutschlands nur die SPD, die CDU und die FPD gab, die sich regelmäßig mit der Regierungsübernahme je nach Wählerstimmen abgewechselt haben, gab, haben sich als erstes „Die Grünen“ im Januar 1980 gegründet. Da ich das entsprechende Alter habe, konnte ich den Aufstieg der Grünen miterleben. Sie wurden von den Alt-Parteien genauso angefeindet wie es heute bei anderen neuen Parteien ist.
Übrigens könnten theoretisch 19 Parteien im Bundestag oder Landtag sitzen, das hatte der Altkanzler der SPD „Helmut Schmidt“ bei Frau Maischberger vor vielen Jahre ausführlich erklärt.
Mach das Beste daraus und ein seriöses Business in der Politik, wenn du im Stadtrat oder später in einem Parlament, bist. Viel Erfolg.