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Möglichkeit 1: du bist nicht gewählt worden:

Gerade bei großen Aufstellungslisten werden in der Regel nicht alle gewählt. Du bist nicht in den Stadtrat eingezogen, dann hast du entweder zu wenige Direktstimmen bekommen oder deine Partei hat nicht genügend Stimmen bekommen und dein Listenplatz war weiter unten.
Oder, du warst im Stadtrat und die Bürger wollten dich dort nicht mehr sehen (typische Abwahl).

Du kannst und solltest aber weiterhin aktiv in deiner Partei mitarbeiten, denn diese Arbeit unterstützt die Personen, die im Stadtrat eingezogen sind. So kannst du entweder im Vorstand mitarbeiten oder einfach die Person sein, die immer für die Partei da ist, wenn sie gebraucht wird.  Man muss das Ganze sehen.

 


Möglichkeit 2: du bist gewählt worden.

Dann herzlichen Glückwunsch. Wenn du bereits im Stadtrat vertreten warst, dann kennst du dich aus. Wenn du aber erstmals in den Stadtrat gewählt wurdest, wird dir einiges verwirrend vorkommen. Du hast Glück, wenn dich „alte Hasen“ unterstützen und dir Tipps geben. Aber, trotzdem solltest du dich selbst informieren, denn „Wissen ist Macht“.

Die „Bundeszentrale für Politische Bildung“ kann sehr viele Informationen zur Verfügung stellen.
https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/handwoerterbuch-politisches-system/511469/kommunalpolitik/

Der „Deutsche Städte- und Gemeindebund“ vertritt die Interessen der deutschen Städte und Gemeinden. Auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene geben sie den Kommunen eine starke Stimme. Sie greifen die Themen auf, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bewegen. Unter Publikationen https://www.dstgb.de/publikationen/ gibt es Newsletter und Infobroschüren, in der Regel kostenfrei.

Der „Adenauer Campus“ der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung bietet ein kostenfreies 30 Minuten Online-Seminar: https://www.adenauercampus.de/de/kommunalpolitik. Auch andere Parteien haben ähnlich Unterlagen, informiert euch bei eurer Partei.

Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung bieten den „Praxis Leitfaden für Kommunalpolitik Niedersachsen“ zum kostenlose Download: https://shop.freiheit.org/#!/Publikation/1132

Das Bild zeigt den Buchtitel des Praxis-Leitfaden der Kommunalpolitik. Mit einem Klick kommt nan auf den Downloadlink.

 


Tipp 1: nicht nur im ersten Jahr möglichst an jeder Stadtratssitzung gehen (sonst wird man schnell als „faule Person“ tituliert, die Presse wartet nur auf so etwas), sondern auch zu jeder Sitzung der eigenen Fraktion und der eigenen Partei.

Tipp 2: bei den ersten Versammlungen erst einmal zuhören und lernen und nicht gleich Forderungen stellen oder der „Anecker“ sein. Denn viele Dinge, die im Stadtrat beantragt und besprochen werden, wurden bereits in der Fraktion oder in der „Kaffeeküche“ ausdiskutiert.

 


Gerne nehmen wir weitere Parteinahe Stiftungen auf, die dieses Thema behandeln. Bitte eine Mail mit dem Link senden

Viel Erfolg in den nächsten 5 Jahren wünscht IDEE MEDIEN Delmenhorst